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Hilfe fürs Stellwerk

Für eine gute Sache: DSW21-Spende an die Einrichtung „Stellwerk“

Wenn einer etwas von Stellwerken versteht, dann sind dies insbesondere die Betreiber von Bahnanlagen. Und so war es auch (aber nicht nur) die Namensgleichheit mit der Übernachtungseinrichtung für obdachlose Jugendliche in Dortmund-Körne, die DSW21 bewegt hat, hier unterstützend tätig zu werden. „Wir haben uns die Einrichtung am Körner Hellweg 19 angesehen und waren uns sofort sicher, dass hier Hilfe gut gebraucht werden kann und willkommen ist“, so DSW21-Vorstandsvorsitzender Guntram Pehlke, der am 5. Juli Katja Band und Janina Willaschek vom Verbund Sozialtherapeutischer Einrichtungen (VSE NRW e.V.), dem Trägerverein der Übernachtungsstelle „Sleep In Stellwerk“, einen Spendenscheck über 2.800 € überreichte. 

14 Übernachtungsplätze

In dem Gebäude am Körner Hellweg ist Platz für insgesamt vierzehn junge Menschen im Alter von 14 bis 20 Jahren, die hier übernachten können. Auch wenn „Stellwerk“ eine öffentliche Einrichtung ist, so benötigt der Trägerverein dringend Spenden, um beispielsweise Geld für Ausweisdokumente auszuzahlen, Kleidung zu beschaffen und den Einkauf von gesunden Lebensmitteln zu finanzieren oder den jungen Menschen Tickets für die Fahrt mit dem Bus oder der Stadtbahn auszuhändigen. „Das waren für uns weitere gute Gründe, um uns mit einer Spende einzubringen“ so Guntram Pehlke, der ein weiteres Engagement von DSW21 nicht ausschließen will. 

Katja Band und Janina Willaschek vom Stellwerk freuen sich sehr über diese Spende: „Wir werden das Geld vor allem dafür nutzen, Fahrtickets für die Jugendlichen zu kaufen“, erklärt Katja Band. Ihre Kollegin ergänzt: „Jugendliche, die das Stellwerk nutzen, verfügen über keinerlei finanziellen Mittel. Um zu wichtigen Terminen beim Jugendamt oder anderen Behörden erscheinen zu können, müssen sie aber oft weite Strecken zurücklegen und fahren dann „schwarz“. So werden sie immer wieder straffällig und ihre Situation verschlechtert sich zusätzlich. Durch die Unterstützung von DSW21 können wir nun viel dafür tun, dass Jugendliche nicht weiter in die Illegalität abrutschen.“